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Wilde Katzen


Fleißige TagebuchleserInnen haben bereits vor einiger Zeit unsere Katzenbabys vom Dezember kennengelernt. Diese stammen aus ganz schlechten Verhältnissen von einem Bauernhof. Bereits damals war klar, dass auf diesem Hof etwas getan werden musste um das Katzenelend zu beenden. Die verbliebenen, vorhandenen wild lebenden Katzen wurden nun seit Monaten angefüttert. Dies ist jetzt gelungen. Dabei entstanden auch die Bilder der hungrigen Katzenbande.

 

Da die Katzen mit Fallen eingefangen werden erfolgt nun der 2. Schritt der Vorbereitungsaktion. Hierfür wurden ein Teil der Fallen an dem Fütterungsplatz aufgestellt. Die Katzen werden ab sofort nur noch in den Fallen gefüttert. Dies soll zu einem späteren Zeitpunkt das Einfangen erleichtern. Momentan gehen einige Katzen bereits problemlos zum Fressen in die Fallen, andere misstrauen den "seltsamen Kästen" und können sich noch nicht überwinden hineinzugehen. Auch hierbei wurden Bilder gemacht.

 

Die eigentliche Kastrationsaktion soll dann in dieser Woche am Donnerstag beginnen.

- Donnerstag einfangen

- Freitag kastrieren

- Samstag wieder aussetzen

Sicherlich fragen Sie sich was bei dieser Aktion alles gemacht wird:

Die Katzen werden zuerst gründlich untersucht. Erst dann kann die Entscheidung für eine Kastration an diesem Tag getroffen werden. Eine kranke Katze kann man nicht kastrieren. Da die Katzen vermutlich nie mehr in ihrem Leben zu einem Tierarzt kommen werden, versucht man alles menschenmögliche zu machen. Die Katzen werden deshalb wenn nötig gegen Milben und Flöhe behandelt. Ihre Zähne werden bei Bedarf saniert. Zur späteren Wiedererkennung wird gechipt oder tätowiert. Impfungen stehen an und wenn nötig werden auch Behandlungen für bereits vorhandene Verletzungen und Wunden durchgeführt. Die Kastration selbst findet dann ebenfalls an diesem Tag statt.

Die Nacht verbringen die Katzen unter Aufsicht des Tierarztes. Am nächsten Morgen geht es wieder zurück auf den Bauernhof.

Wieso so schnell zurück auf den Bauernhof werden sich jetzt einige unserer Leser vielleicht fragen. "Die Katzen haben sehr umfangreiche medizinische Behandlungen hinter sich und auf dem Bauernhof ist es doch kalt und schmutzig." Wir versuchen mit der schnellen Rückkehr an den Fundort den Stresspegel und die enorme physische Belastung möglichst schnell wieder von den Tieren zu nehmen. Da sie absolut wild sind, keine menschliche Hand an ihren Körpern dulden, nie freiwillig in irgendwelche Käfigen gehen würden, außer der Hunger zwingt sie dazu, ist es für sie eine absolute Horrorsituation die sie nicht verstehen. Dies muss so schnell wie möglich beendet werden. In ihrer gewohnten Umgebung  - egal wie schlecht diese ist - fühlen sie sich wohl und der Heilungsprozess schreitet wesentlich schneller voran.

Nach dem Zurückbringen werden sie weiter von uns versorgt solange sie leben werden. Von dem Bauern ist dies leider nicht zu erwarten.

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