Herzlich willkommen

auf der Internetseite unseres gemeinnützigen Tierschutzvereins. Das Ziel von Tierhilfe Verbindet e.V. ist es, möglichst vielen Hunden, Katzen und Kleintieren in Not zu helfen und für sie ein neues und schönes Zuhause zu finden.



Sorgenkind Thelma braucht Hilfe


 

Vielleicht können sich einige von Ihnen/Euch noch an Thelma erinnern? Das ist die Mieze, die in Spanien sehr lange in einem Tierheim saß und als schwer vermittelbar galt, da scheu.

Sie wurde noch im spanischen Tierheim an beiden Beinen gleichzeitig operiert, und diese Operationen schlugen damals leider fehl. Zur weiteren Betreuung kam sie dann in eine Münchner Pflegestelle um hier in einer sehr guten Tierklinik mehrfach nachoperiert zu werden.

Thelma ist inzwischen extrem zutraulich und freundlich, leider aber durch die fehlerhaften Operationen auch etwas gehbehindert. Sie kam damit aber immer sehr gut zurecht und die Pflegestelle wurde zur Dauerpflegestelle die sich auf ihre Behinderung entsprechend einrichtete.

Leider ist Thelma ein richtiger Unglückswurm der so alles aufschnappt, was man als Katze eigentlich gar nicht gebrauchen kann - und so ging auch nun leider ein sehr bösartiger Tumor nicht an ihr vorbei...

Es wurde ein Hämangiosarkom an ihrer Pfote festgestellt.

Dies ist ein extrem bösartiger Krebs der schnell Metastasen bildet und wächst.

Wir haben mit der kleinen Maus nun drei sehr aufregende Wochen hinter uns, denn die Diagnose kam völlig unvermutet:

Selbstverständlich begann alles an einem Samstag um Mitternacht... die Pfote fing aus dem Nichts an wie verrückt zu bluten und die Blutung lies sich durch nichts stoppen. Also sofort ab in die nächste Tierklinik in der wir dann die halbe Nacht mit Warten verbrachten und Thelma einen händischen Druckverband an der Pfote hielten.

Verbrauchsmaterial...

Leider wurde hier dann nur ein Pfotenverband angelegt und wir wurden wieder nach Hause entlassen mit der Info, dass Thelma “da was hätte, was hier nicht hingehöre, so ´ne Art zusätzlicher Fussballen (der Tumor wie sich dann rausstellte..)”.

Am übernächsten Tag beim Verbandswechsel ging das gleiche Spiel wieder los, die Pfote richtete ein echtes Blutbad auf unserer Couch an. Also sofort ab zu “unserer” Tierarztpraxis und auch dort konnte die Blutung nicht gestillt werden. Es gab jetzt eigentlich nur eine Lösung: die Praxis warf ihren Tagesplan über den Haufen und arbeitete die Mittagspause durch an dieser Not-OP.

Der stark blutenden Tumor

Aufwachen nach der ersten Not-Op.

Der Tumor wurde zum Großteil entfernt und die arterielle Blutung wurde gekautert/verödet, Verband drauf und nach zwei Tagen eine Kontrolluntersuchung. Das entfernte Gewebe wurde im Labor analysiert und ergab dann die sehr unschöne Diagnose eines Hämangiosarkoms. Trotzdem fiel die Nachuntersuchung der operierten Pfote positiv aus, sie heilte gut ab. 

Wir wissen, dass bei dieser Diagnose normalerweise das betroffene Bein amputiert wird, da dieser Tumor extrem aggressiv ist. Die Amputation eines Beines kommt bei Thelma durch ihre Vorgeschichte aber nicht in Frage.

Die Entscheidung was zu tun sei, musste aufgrund der starken Blutung und des damit verbundenen hohen Blutverlustes sehr schnell getroffen werden, weshalb wir uns für die zumindest teilweise Entfernung des Tumors entschieden haben um die Arterie überhaupt verschließen zu können.

Aber natürlich kann an einer Pfote die erhalten werden muss, nicht das ganze kranke Gewebe entfernt werden...

Nach einer weiteren Woche dann der Schock: trotz guter Heilung verdickte und entzündete sich eine Zehe, also weiter Antibiose und täglicher Verbandswechsel.

Aber schon am nächsten Tag begann alles von vorne. Beim Verbandswechsel Blut ohne Ende... also sofort Blutstopper drauf und wieder ab in die Tierarztpraxis. Aber auch diesmal konnte die Blutung nicht gestoppt werden. Jetzt gab es nur zwei Lösungen: Entweder Thelma einschläfern oder zumindest die Zehe mit möglichst viel des restlichen Tumorgewebes zu amputieren. Nach ausführlicher Rücksprache unserer Tierärztin mit der Tierklinik in Oberhaching fiel die Entscheidung für eine Amputation. Eine Zehe zu opfern ist besser als ihr Leben zu opfern – obwohl uns angesichts Thelmas Bewegungseinschränkung diese Entscheidung unglaublich schwer gefallen ist. Und so folgte Freitag abends die zweite Not-Operation.

Nachdem Thelma schon sehr viel Blut verloren hatte, stand am Tag nach der Operation auch eine Bluttransfusion im Raum – diese war dann dank Thelmas Kampfgeist jedoch nicht nötig und unsere tapfere Mieze konnte zwei Tage später entlassen werden.

Nun folgen 10 Tage Genesungszeit und insgesamt 3 Verbandswechsel – die lassen wir jetzt aber zur Sicherheit direkt in der Praxis vornehmen, damit wir bei weiteren, erneuten “Überraschungen” sofort handeln können.

Der erste Wechsel ist bereits erfolgt und es sah alles sehr gut – und vor allem unblutig (!) aus!

Die ganze Zeit über hat Thelma so tapfer mitgearbeitet, hat uns sehr vertraut und ist einfach nur eine wunderbare und sehr sehr liebenswerte Samtpfote. Ganz Thelma-typisch! Sie hatte schon so viel Pech in ihrem Leben, ich hoffe, dass das mit dieser Horror-Geschichte endlich ein Ende hat und jetzt nur noch schöne Zeiten auf unsere kleine, große Kämpferin warten!

Wie man sich vorstellen kann, hat sich für dieses ganze Drama ein großer Betrag angehäuft, der jetzt bezahlt werden muss.

- Zweimal Not-OP,

- zweimal Klinik davon einmal mit einem stationären Aufenthalt (leider beides mal in der Notfallzeit)

- mehrere Verbandswechsel in der Praxis usw.

Wir haben noch keinen Endbetrag, aber er wird schätzungsweise zwischen 1.900 und 2.200 Euro betragen.

Nachdem dies eine so große und völlig unerwartete Ausgabe ist, wäre es toll, wenn wir hier auf Ihre Unterstützung bauen könnten. Deshalb bitten wir Sie um eine Spende an folgende Bankverbindung, jeder Groschen hilft:

 

Tierhilfe Verbindet e.V.
Spendenkonto: Kreissparkasse MSEBE
Verwendungszweck: Notoperation Thelma
IBAN: DE54702501500017123845
BIC: BYLADEM1KMS

Wenn Sie nicht namentlich auf unserer Homepage genannt werden wollen oder eine Spendenquittung benötigen, schreiben Sie bitte eine E-Mail mit Ihrer Adresse an s(dot)pfletschinger(at)tierhilfe-verbindet(dot)de. Bis zu einem Betrag von 200,00 € dient auch die Buchungsbestätigung Ihrer Bank als Nachweis beim Finanzamt.

Spenden kann man mit der üblichen Überweisung, über unsere Facebookseite oder über folgenden Link (auch PayPal ist hier möglich):

 

Spenden.

 

Wir – und vor allem Thelma - danken Ihnen von ganzem Herzen.

Barbara D.: 50,--
Angelika B.: 75,--
Sabine K.: 100,--
o.N.: 50,--
über Facebook: 490,--

Stand: 09.09.20

 

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Die Tierhilfe verbindet e.V. ist ein gemeinnütziger Tierschutzverein...

der sowohl im Inland als auch im Ausland helfend tätig ist. Die Mitglieder kümmern sich liebevoll um Hunde, Katzen als auch um Kleintiere. In privaten Pflegestellen werden in Not geratene Tiere gepflegt, bis neue Familien gefunden sind, die ihnen ein artgerechtes Leben ermöglichen können. Im Ausland arbeitet der Verein mit Tierheimen und verschiedenen Auffangstationen zusammen und versucht dort die Lebenssituation in den oft überfüllten Heimen mit Sachspendenfahrten ein wenig zu erleichtern. Dank der Hilfe vieler Menschen konnten in den letzten Monaten und Jahren etliche Sachspenden in den verschiedenen Auffangstationen übergeben werden. Die Kolleginnen freuen sich wahnsinnig über das mitgebrachte Hunde- und Katzentrockenfutter, das oft wie ein Licht in letzter Sekunde kommt, denn so manchen Monat sitzen sie ratlos über den Futter- und Tierarztrechnungen. Dann sind Sachspendenübergaben wie Weihnachten mitten im Jahr! Manchmal geben Zoogeschäfte Auslaufartikel oder Futter, das bald abläuft, gerne ab. Vielleicht haben Sie ja entsprechende Quellen, die Sie dafür nutzen können. Man sieht immer sofort, was es beispielsweise für Katzen bedeutet, diese Impulse, dieses Spielangebot, diese Abwechslung zu haben. Sofort spürte man die neu entstandene Energie im Raum! Es war wahnsinnig berührend, die letzten Monate diese Momente zu beobachten, in denen sich kahle, triste Räume in abwechlsungsreiche Katzenzimmer verwandelten...
Denn auch das Spielen oder die einfache Möglichkeit, sich mal in eine kleine Hütte oder ein Bettchen zurückziehen zu können, lassen den Körper und die Seele nach den vielen schrecklichen Erlebnissen oftmals langsam gesunden. Und bisher ist dies oft in den karg ausgestatten Stationen nicht möglich!!! Hundespielzeug, das besonders den Welpen die Wartezeit verkürzen soll, wurde immer sofort verwendet. Leinen, Halsbänder, Geschirre ermöglichen in einigen Stationen, dass ehrenamtliche Helfer hin und wieder einen Hund ausführen und ihm ein klein wenig zeigen können, wie die Welt hinter den Gitterstäben aussieht.


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