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auf der Internetseite unseres gemeinnützigen Tierschutzvereins. Das Ziel von Tierhilfe Verbindet e.V. ist es, möglichst vielen Hunden, Katzen und Kleintieren in Not zu helfen und für sie ein neues und schönes Zuhause zu finden.



Kommt ein Vogel geflogen...

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Ich hatte echt gedacht ich sei gut vorbereitet wenn mal der Fall eintreffen sollte, dass ich ein hilfloses Vögelchen finde. Tja, falsch gedacht. Ich wusste zwar was ich nicht machen darf: - Wasser geben, irgendeinen „Quatsch“ wie feuchte Haferflocken füttern, aber ich hatte keine Ansprechpartner zur Hand.

Mir ist nämlich in meinem Garten eine kleine Kohlmeise vor die Füße geraten. Um ein Haar wäre ich draufgetreten, da unser Gras etwas höher wachsen darf für die Insekten. Im ersten Moment hatte ich echt Bedenken dieses winzige Wesen hochzunehmen, es sah so mickrig aus. Aber hilft ja nichts: am Boden ist es zu sehr gefährdet, falls die Nachbarskatze vorbeikommen sollte. Also wollte ich es auf einen Ast hochsetzen, damit es die Eltern von dort aus füttern können.

Als ich die Kohlmeise hochhob sah ich schon: das ist kein Ästling, also ein Vögelchen welches gerade zu fliegen lernt und von den Eltern noch gefüttert wird, es war ein Nestling. Woran ich das erkannte? Das Vögelchen hatte zwar schon kleine Federn an den Flügeln und vorne an der Brust und am Kopf, aber der Körper war kahl und nackig. Also zu jung um schon außerhalb des Nestes zu leben.

Ich wusste wo da Nest bzw. die Nisthöhle war: 4 m über der Erde angebracht an unserem riesigen Ahornbaum. Dort waren die Kohlmeisen immer zu Gange gewesen…allerdings in den letzten Tagen nicht mehr, ich dachte das Nest wäre schon leer. Mein Mann nicht da, ich selber kann nicht einmal eine Hauslhaltsleiter hochsteigen ohne absturzgefährdet zu sein. Also meine erwachsene Tochter geholt, Leiter aufgestellt und hoch zum Nistkasten geklettert, Klappe auf, ein Vögelchen sitzt drin…juhu…und dann der Schreck. Das Vögelchen dort drin rührt sich nicht, ist tot.

Meine Vermutung nun: das Geschwisterchen verstorben, die Eltern vielleicht nicht mehr vor Ort und das zweite Kleine springt aus Verzweiflung aus dem Kasten raus, weil es nicht verhungern will. Wie geschrieben, ich dachte ja eh schon das Nest sei aufgegeben worden, da die Altvögel seit Tagen nicht mehr daran gewerkelt haben.

Und nun? Eine Pflegestelle muss her…ich selber kann das nicht, habe keine Erfahrung und würde somit das Leben des Winzlings gefährden. Und jetzt kam ich in Bedrängnis: ich wusste zwar, dass es Menschen gibt die dies Aufgabe machen…ich hatte aber keine mir bekannten Ansprechpartner in der Nähe.

Ich habe dann gegoogelt und über Facebook gesucht und wurde auch fündig… aber das war schon stressig, da es gegen Abend am Wochenende war und die Panik bei mir aufkam, dass ich nicht gleich jemand finden würde. Keine Ahnung, wie lange das Vögelchen ohne adäquate Versorgung durchalten würde.

Darum mein Apell an Alle. Wenn Euch auch die Vögel am Herzen liegen, dann sucht Euch gleich, also jetzt schon Telefonnummern und Adressen von Päppelstellen in Eurer Nähe raus, ruft dort vorab schon an, bevor es eine Notfallsituation wird und klärt ob ihr, wenn mal nötig, dort um Hilfe nachfragen dürft. Das erleichtert das Ganze so sehr (Ich habe nun drei Adressen/Telefonnummern).

Und nebenbei kann man ja auch fragen ob man mit Spenden unterstützen kann. Ich werde das nun für „mein“ Vögelchen machen. Das ist gut bei einer Päpplerin untergekommen, hat dort noch andere Vogelkinder zur Gesellschaft und es erholt sich von Tag zu Tag mehr.

Sabine Ibelherr

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Die Tierhilfe verbindet e.V. ist ein gemeinnütziger Tierschutzverein...

der sowohl im Inland als auch im Ausland helfend tätig ist. Die Mitglieder kümmern sich liebevoll um Hunde, Katzen als auch um Kleintiere. In privaten Pflegestellen werden in Not geratene Tiere gepflegt, bis neue Familien gefunden sind, die ihnen ein artgerechtes Leben ermöglichen können. Im Ausland arbeitet der Verein mit Tierheimen und verschiedenen Auffangstationen zusammen und versucht dort die Lebenssituation in den oft überfüllten Heimen mit Sachspendenfahrten ein wenig zu erleichtern. Dank der Hilfe vieler Menschen konnten in den letzten Monaten und Jahren etliche Sachspenden in den verschiedenen Auffangstationen übergeben werden. Die Kolleginnen freuen sich wahnsinnig über das mitgebrachte Hunde- und Katzentrockenfutter, das oft wie ein Licht in letzter Sekunde kommt, denn so manchen Monat sitzen sie ratlos über den Futter- und Tierarztrechnungen. Dann sind Sachspendenübergaben wie Weihnachten mitten im Jahr! Manchmal geben Zoogeschäfte Auslaufartikel oder Futter, das bald abläuft, gerne ab. Vielleicht haben Sie ja entsprechende Quellen, die Sie dafür nutzen können. Man sieht immer sofort, was es beispielsweise für Katzen bedeutet, diese Impulse, dieses Spielangebot, diese Abwechslung zu haben. Sofort spürte man die neu entstandene Energie im Raum! Es war wahnsinnig berührend, die letzten Monate diese Momente zu beobachten, in denen sich kahle, triste Räume in abwechlsungsreiche Katzenzimmer verwandelten...
Denn auch das Spielen oder die einfache Möglichkeit, sich mal in eine kleine Hütte oder ein Bettchen zurückziehen zu können, lassen den Körper und die Seele nach den vielen schrecklichen Erlebnissen oftmals langsam gesunden. Und bisher ist dies oft in den karg ausgestatten Stationen nicht möglich!!! Hundespielzeug, das besonders den Welpen die Wartezeit verkürzen soll, wurde immer sofort verwendet. Leinen, Halsbänder, Geschirre ermöglichen in einigen Stationen, dass ehrenamtliche Helfer hin und wieder einen Hund ausführen und ihm ein klein wenig zeigen können, wie die Welt hinter den Gitterstäben aussieht.


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