Eine Katze wird krank


Gut Essen und Trinken hält zwar auch Katzenleib und -seele zusammen, aber es ist nicht der einzige Schlüssel zur Gesundheit Ihres Vierbeiners. Aller guten Dinge sind außerdem Drei:
Beobachten, Pflegen, Vorbeugen!


Das Fell

Auch kurzhaarige Katzen sollten gebürstet werden. So können Sie frühzeitig Fellschäden, wie z. B. Haarausfall, Flechten, Ekzeme, glanzloses und gesträubtes Fell, oder ungebetene „Gäste“ erkennen. Außerdem können die entfernten Haare nicht mehr auf Ihrem Sofa hängen bleiben und die Katze leidet weniger unter Haarballenbildung.

Die Augen

Ist der Blick Ihrer Katze offen und klar? Ist eines der Augen ständig geschlossen oder das „dritte Lid“, die Nickhaut“ vorgezogen? Gibt es eitrigen oder wässrigen Ausfluss?

Die Ohren

Normalerweise genügt ein einfaches Kopfschütteln um so manchen Schmutz zu entfernen. Aber keine Katze kann sich die Ohren putzen und daher sollten Sie immer wieder nachschauen. Mit einem leicht angefeuchteten Lappen können Sie die äußere Ohrmuschel säubern. Das Innenohr sowie das Benutzen von Wattestäbchen ist tabu!
Ist das Ohr innen bräunlich gefärbt, riecht unangenehm und die Katze schüttelt häufig den Kopf, dann könnten Ohrmilben oder eine Entzündung die Ursache sein.

Die Zähne

Hat Ihre Katze Mundgeruch oder starke Zahnverfärbungen, kann Zahnstein die Ursache sein. Auch Trockenfutter kann die Beläge kaum verringern. Lassen Sie also bei jedem Tierarztbesuch routinemäßig nach Zahnstein suchen.

Die Krallen

Normalerweise brauchen Sie sich um die Krallen Ihrer Katze nicht zu kümmern. Sie pflegt ihre Krallen selbst. Entweder draußen an Bäumen, in der Wohnung am Kratzbaum oder wenn diese Möglichkeiten nicht gegeben sind: an Ihren Polstermöbeln. Auch mit ihren Zähnen entfernt sie abgestorbene Krallenhülsen und hält somit ihre Waffen in Schuss.
Sollte aus Alters- oder Gesundheitsgründen doch erforderlich sein die Krallen zu stutzen, dann lassen Sie dies nur von einem Tierarzt machen.

Der Kot

Es ist nicht nur hygienisch und angenehmer für Katzen- und Menschennasen, wenn der Kot schnellstmöglich aus dem Katzenklo entfernt wird. So schützen Sie sich und Ihr Tier z. B. vor Toxoplasmose. Ebenfalls können Sie auch eventuellen Wurmbefall feststellen.
 
Ein Tierarzt sollte jedoch nicht erst aufgesucht werden, nachdem Sie bei Ihrer Katze Krankheitssymptome festgestellt haben. Er kann Ihnen bereits im Vorfeld viele Ratschläge geben, damit Ihr Hausgenosse gesund und munter bleibt.
Auch die Wahl eines guten und katzenfreundlichen Tierarztes ist wichtig. Vielleicht kennen Sie bereits Jemanden oder haben im Bekannten- und Verwandtenkreis einige Tierfreunde, die Ihnen Tipps bei der Suche nach einem Arzt geben können. Durch Pflege und Aufmerksamkeit können Sie Gefahren verringern, Verdächtiges schnell erkennen und im Notfall dem Tierarzt mitteilen.

Machen Sie sich auf jeden Fall zur eisernen Regel

Sobald Ihre Katze Veränderungen aufweist sollten Sie unbedingt sofort den Tierarzt aufsuchen!

Die Vitalwerte einer Katze

Körpertemperatur liegt zwischen 37,5 – 39 °C, bei Stress ist eine Erhöhung um ca. 0,2 °C unbedenklich
Untertemperatur bei Katzen ist gefährlich
Atemzüge liegen in der Regel bei ca. 20 – 30 pro Minute
Herzschläge liegen in der Regel bei ca. 100 – 130 pro Minute

Anzeichen einer Krankheit

Trägheit, Apathie, Mattigkeit
Verkriechen und kauern in einer Ecke
Keine Lust zum Spielen
Wenn sie kläglich miauend die Gesellschaft des Menschen sucht, sich aber nicht anfassen lässt
Augen ständig tränen sie dauernd niest oder hustet
Das Fell trotz Körperpflege stumpf und unansehnlich ist
Erbrechen mit Blut, Schleim oder übel riechendem Schaum
Wenn sie stets vergeblich das Katzenklo aufsucht
Wenn sie keinen Harn absetzen kann
Wenn Durchfall nicht enden will oder Durchfall mit Blut
Wenn die Katze mehr als 2 Tage Futter verweigert

 

Anmerkung / Haftungsausschluss

Die Inhalte dieses Informationsblattes wurden nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert und zusammengestellt. Eine Haftung für die Richtigkeit der Informationen kann jedoch nicht übernommen werden. Es wird darauf hingewiesen, dass bei Krankheiten oder andere Fragen in jedem Fall ein Tierarzt zu Rate zu ziehen ist.
 

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