Tierhilfe Verbindet e.V.


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Leomon


 



16. Oktober 2010

 

Seit fast 4 Monaten ist Oskar jetzt bei uns. Als ich ihn das erste Mal sah -er hieß damals noch Lemon und war erst kurz in Deutschland- da hab ich mir schon im Stillen gedacht: den möcht ich.

Die ca 3 Jahre, die er in Spanien auf der Straße gelebt hatte, haben ihn gezeichnet: er hatte eine alte tiefe Verletzung im Gesicht und ziemlich schlechte Haut. Sein Appetit war grenzenlos, er hatte sich wohl angewöhnt auf Vorrat zu fressen.

 

 


Nachdem wir ihn geholt haben, musste er noch längere Zeit im Quarantäne-Zimmer leben und sehr viele Tierarztbesuche und Medikamente über sich ergehen lassen. Jetzt ist er pumperlgesund, nicht nur das, er strotzt vor Kraft.

 

 


Mit unseren anderen Katzen hat er es nicht so, er ist eher ein Einzelgänger. Und jetzt wo es ihm gutgeht möchte er austesten wie er ganz nach oben kommt. Das gelingt ihm unterschiedlich gut. Die Mädels Vroni und Muriel finden sein Verhalten albern. Der Fritzi findets machmal lustig, manchmal möcht er lieber seine Ruhe. Am schwierigsten hat es momentan unser Kimba, der grundlos Angst vor ihm hat. Wir hoffen, dass sich das mit der Zeit gibt.

 

 

 

Wenn Oskar spielt, dann ist es sehr wild und ungestüm, er spielt am liebsten mit sich selbst. Oder mit uns. In der Nacht hat er seinem Stammplatz in unserem Bett immer an der gleichen Stelle.

Das Wichtigste ist für ihn nach wie vor: Fressen. Deshalb wird er nicht mit den anderen zusammen gefüttert, sondern er wird dafür in ein anderes Zimmer eingesperrt. Sonst würde er in Windeseile alles plattmachen und die anderen vier stünden vor leeren Näpfen.


 


Ich glaube es gefällt ihm sehr gut hier, er will nicht raus aber den Balkon genießt er sehr.



 


 

 


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