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DariusBella

04. Oktober 2010
Endlich ein Zuhause!
Am 27. Mai 2010 sind wir, Micky (Darius) und Nelly (Bella) mitten in München (da soll eine sogenannte „Wiesn“ gleich in der Nähe sein – wir haben die aber noch nicht sichten können, obwohl zu unserem Domizil auch ein großer Balkon gehört; vielleicht meinen die Menschen da auch was anderes als wir; sie haben nämlich auch was von einem Fest im Oktober erzählt) in unserem neuen Zuhause angekommen.
Die Fahrt war für mich – Micky – ganz schön aufregend und auch stressig; ich mußte fast die ganze Fahrt weinen und hecheln. Aber als Nelly und ich dann bei unserer neuen Dosi aus den
Transport-Boxen geklettert sind, waren wir ab der ersten Minute daheim. Und was es da alles Neues zu sehen gab: Einen langen Gang, da fetzen wir immer durch; wenn das Wohnzimmer und dort eine durchsichtige Tür offen ist können wir auch direkt auf den Balkon rasen.
Ich – Nelly – hing dann auch schon mal an der Grasmattenverkleidung des Geländers. Und der Balkon hat extra für uns eine riiiesige Aussichtsplattform (die Dosi nennt es ganz unspektakulär Tisch). Ich persönlich finde ja auch die Küche toll, da springe ich immer überall hoch, sogar bis auf den Kühlschrank. Aber der Micky kann da scheinbar nicht hochspringen. Ich glaube, der Dosi wär's zwar lieber, wenn ich unten bleiben würde, aber da hat sie keine Chance – hihi.

Wir haben auch ein Zimmer, da steht ein großes Teil drin, wo die Dosi in der Nacht drauf schläft – und wir durften da auch gleich am ersten Tag mit rein. Das ist toll. Tagsüber kann man da nämlich schön drüberfetzen. Nachts schlafe ich meistens nah am Frauchen, manchmal sogar ganz nah an ihrem Kopf auf so einem wulstigen Teil, wo sie draufliegt.Ich bin überhaupt sehhhr anhänglich und sitze auch gerne auf der Couch auf dem Schoß. Ich schlafe lieber an den Füßen (das reicht mir an Nähe) oder unter dem Bett auf den Aufbewahrungskisten für die Winter/Sommerdecken.

Den Wohnzimmersessel habe ich gerne für mich alleine, aber manchmal quetscht sich der Micky zu mir und putzt mich dann. Manchmal finde ich das ein bißchen aufdringlich, aber oft ist es auch schön. Ja, stimmt, wenn es Frau Majestät zu viel ist, schmiert sie mir schon mal eine. Aber ich schmuse halt so gerne.... Im Gang steht auch – nur für uns – ein künstlicher Baum. Ich kann da ganz schnell raufklettern und lasse mich dann manchmal kopfüber - eingeklemmt zwischen einem Schrank, der Wand und dem Stamm – runtergleiten. Ich dachte die Dosi lacht mich aus, aber die hat sich nur gefreut, wie geschickt ich bin.
Futtermäßig haben wir es hier auch gut getroffen, es schmeckt fast immer. Ich fresse immer alles sofort auf und laufe, wenn ich fertig bin, oft der Dosi hinterher – könnte ja sein, daß sie mir noch mehr gibt; dabei ist es völlig egal, ob ich schon viel oder eher wenig hatte. Ja, ja Männer halt, ich hebe mir meistens ein bißchen was auf; das geht, weil die Dosi meine Reste auf die Küchenarbeitsplatte stellt, damit mir der Micky nichts wegißt.

Weil wir ja noch ziemlich jung sind (2 und 2 ½) spielen wir auch sehr gerne, am liebsten wenn die Dosi auch mitmacht. Zum Beispiel mit einer Feder-Angel oder einem roten Punkt (der ist zwar komisch – man kann ihn nicht fangen – aber trotzdem toll), dem sie befehlen kann, wo er hinsaust und wir wetzen mit Karacho hinterher.
Ansonsten haben wir schon ganz viele Bälle und sind damit WM-verdächtig geschickt und schnell.
In einem Ersatz-Zuhause waren wir auch schon, sehr aufregend. Das war eine riesige Wohnung, wo die Eltern der Dosi wohnen. Die haben sich so gefreut, daß wir ein paar Tage da waren.

Wir glauben, daß wir da wieder hingehen werden, wenn Frauchen sogenannten „Uralub“ macht. Aber sie holt uns dann wieder, weil sie es ohne uns schon nicht mehr aushält, nach einiger Zeit.
So, jetzt haben die beiden einiges erzählt und ich habe noch die Photos eingefügt. Insgesamt läßt sich sagen, daß ich super-glücklich mit den beiden bin. Es sind meine ersten „gebraucht“ erworbenen Katzen (die vorigen waren immer als junge Kätzchen gekommen) und ich bin positiv überrascht worden, wie schnell sie sich eingelebt haben. Nelly ist eine kleine „Reißerin“ zu jedem Unsinn aufgelegt, extrem neugierig und sehr gelenkig und agil; man hört und merkt es fast nicht, wenn sie verschiedenste Möbelstücke erobert. Im Moment hat sie mit ihrer chron. Gingivitis keine für mich merklichen Probleme, auch wenn man da wahrscheinlich irgendwann etwas machen muß.
Sie ist nicht die typische Schoßkatze, braucht aber auf ihre Weise viel Nähe, möchte immer mit dabei sein (z.B. morgens im Bad „hilft“ sie mir bei jedem Handgriff, ob das jetzt
Zahnbürstenfangen, Badteppichraufen oder Haarspangenrunterkicken ist) und schmust einen im Gehen und Stehen an. Es ist schön, wie verschieden die beiden sind: Micky dagegen ist der große Schmuser und ein bißchen tapsig, außer beim Angelnachjagen und natürlich beim Futterbetteln. Wenn möglich liegt er jeden Abend auf dem Schoß. Nelly und Micky sind siammäßig auch relativ „redselig“. Ich bin froh, daß mich die beiden auf der THV-Seite mit ihren Blauaugen angezwinkert haben.
J. W. mit Micky und Nelly

