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Joschi

Joschi war bis vor 3 Wochen wohl auf. Sein Lieblingsplatz war mein Bett, er liebte Leberwurst und schöne Spaziergänge. Aber das Loch im Gaumen war riesig geworden und hat ihm große Schmerzen bereitet. Er hat gesabbert ohne Ende, den Mund/Nasenbereich durfte man nicht mehr anfassen. Seit drei Wochen fraß er kaum noch, eine Woche später garnix mehr. Hab ihm Leberknödel gekaufte, Hähnchen gekocht etc. nichts zu machen. So mußten wir ihn erlösen. Letzte Blutuntersuchung im Sommer ergab extrem schlechte Nierenwerte und Diabetes.
Bin immer noch sehr traurig, der kleine Mann war mir sehr ans Herz gewachen, es war so schön, ihn hier gehabt zu haben. Ich wünsche mir, dass er mit einem weinenden und einem lachenden Auge über
über die Regenbogenbrücke gehüpft ist. Ein Weinen dafür, dass er nicht mehr hier sein kann, ein Lachen dafür, dass im letzten halben Jahr für ihn unglaublich viel Sonne schien! Wir werden ihn in Gedanken immer bei uns haben.

Ach Frau Hamp, es gibt so viele schöne Erinnerungen an Joschi. Die schönste ist sicherlich, dass er überhaupt bei uns sein durfte. Der kleine Mann war so liebenswert und hat sich tief in unsere Herzen
geschlichen. Ja die Zeit war kurz, aber intensiv und sehr schön, möchte nichts davon missen. Gerade wenn es Nacht wird, wir zu Bett gehen und kuscheln, dann merk ich, wie sehr mir die winzigen schwarzen Knopfaugen fehlen.
Ich wünsch mir ganz doll, dass das Regenbogenland genau so ist, wie es immer beschrieben wird, genau so! Die Bilder zeigen das, was unser Bär in unseren Herzen immer sein wird:
Bärchen, kleiner Mann, so liebenswert, heiß geliebt und unvergessen !
Danke, an alle Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, arme kleine Tierherzen von ihrem Elend zu befreien um ihnen Glück zu schenken, danke! Joschi war dieses Glück für uns und ich hoffe, wir waren es auch für ihn!
Traurige Grüße
Katja G.

