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Kastration von Kaninchen
Alles Wissenswerte über Kastrationen beim Kaninchen
Infoblatt auch als pdf-Download hier!
Was ist der Unterschied zwischen einer Sterilisation und einer Kastration?
Da beim Abbinden die Keimdrüsen im Körper bleiben, werden genauso viel Hormone freigesetzt wie ohne Eingriff.
Wann wird eine Kastration bei einem männlichen Kaninchen nötig?
Warum?
Kaninchenweibchen haben keinen Zyklus wie wir Menschen, denn der Eisprung wird durchs Berammeln ausgelöst. Somit ist ein Kaninchenweibchen immer Aufnahmebereit. Die Tragezeit beträgt ca. 30 Tage. Während, bzw. gleich nach der Geburt kann sie schon wieder gedeckt werden.
Kastration von geschlechtsreifen Böckchen:
Ist das männliche Kaninchen über 12 Wochen alt ist es, zumindest bei den kleineren Rassen schon geschlechtsreif. Da sich dann schon Spermien gebildet haben, bleiben nach Entfernung des Hodens noch lebensfähige Spermien im Samenleiter zurück. Diese Spermien sind bis zu 6 Wochen lebensfähig. Aus diesem Grunde muss man eine Kastrationsquarantäne von 6 Wochen einhalten bis er dann zu einem unkastrierten Weibchen darf. Ist das Weibchen auch kastriert sollte man dennoch 3-4 Wochen warten bis sich die Hormone etwas abgebaut haben, sonst wird das Weibchen sehr bedrängt.
Frühkastrationen sind zwischen der 10. und 12. Lebenswoche möglich. Vor der Geschlechtsreife haben sich noch keine Spermien gebildet und deshalb muss keine Kastrationsquarantäne eingehalten werden. Eine Frühkastration hat den Vorteil, dass der kleine Mann bei seiner Mutter und seinen Geschwistern bleiben kann.
Werden Weibchen auch kastriert?
Kann ich die OP mit einer "Männergruppe" umgehen?
Damit der Rammler nicht alleine sitzen muss (Kaninchen sind Gruppentiere und leiden entsetzlich unter der Einsamkeit) kommt nur eine Kastration in Frage.
Welche Risiken gibt es bei einer Kastration?
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